Schönes Pflaster muss nicht nur gut aussehen, sondern dauerhaft tragen, entwässern und Frost aushalten. So entsteht eine Fläche, die lange Freude macht.
Der bewährte Schichtenaufbau (von unten nach oben)
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Planum/Boden prüfen: Tragfähigkeit, ggf. Bodenaustausch.
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Frostschutz/Tragschicht: Mineralgemisch lagenweise verdichten (Rüttelplatte/Walze).
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Bettung: Splitt 2–5 mm, sauber abziehen (ca. 3–5 cm).
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Belag: Pflaster/Platten verlegen, Fugenbild einhalten.
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Abrütteln & Verfugen: Mit Schutzmatte; Fugenmaterial einbringen (Sand, Splitt, ggf. harzgebunden).
Entwässerung & Gefälle
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Gefälle: 2–2,5 % vom Haus weg.
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Dränage: Rinnen vor Türen/Garage; bei geschlossenen Flächen Dränpflaster oder wasserdurchlässigere Fugen erwägen.
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Randbefestigung: Betonband/Hochkantsteine verhindern „Wandern“.
Materialwahl in der Praxis
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Betonpflaster: robust, vielseitige Formate/Farben.
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Naturstein: hochwertig, lebendige Optik; verlangt sehr ebenen Unterbau.
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Großformate: modern, aber sensibler beim Verlegen – präzise Ebenheit nötig.
Häufige Fehler vermeiden
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Zu wenig Verdichtung → Setzungen & Pfützen.
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Falsches Gefälle → Feuchteschäden am Haus.
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Keine Randbefestigung → aufklaffende Fugen.
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Zementschleier auf sensiblen Platten → dauerhafte Flecken.
Pflege & Werterhalt
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Regelmäßig abkehren, Fugen nachsanden.
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Hochdruckreiniger nur mit Abstand, sonst Oberflächenabtrag.
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Flecken zeitnah behandeln, geeignete Reiniger nutzen.
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